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IKB revidiert Ergebnisprognose 18.02.2008
aktiencheck.de
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die angeschlagene IKB Deutsche Industriebank AG (ISIN DE0008063306 / WKN 806330) plant im Rahmen ihrer Sanierungsmaßnahmen eine Kapitalerhöhung.
Wie die im MDAX notierte Mittelstandsbank am Montag erklärte, wird sie der Hauptversammlung eine Barkapitalerhöhung von bis zu 1.486.765.992,96 Euro (Bezugsverhältnis 1 zu 6) unter Gewährung von Bezugsrechten an die Aktionäre zur Beschlussfassung vorlegen. Die KfW hat gegenüber der BaFin zugesagt, dass aus der Kapitalerhöhung so viele entstehende neue Aktien der IKB gezeichnet oder übernommen werden, dass der IKB aus der Kapitalerhöhung mindestens 1,250 Mrd. Euro (vor Kosten) zufließen werden. Zum anderen hat sich die KfW gegenüber der BaFin verpflichtet, das bankaufsichtsrechtliche Kernkapital der IKB bis zum 19. Februar 2008 um 600 Mio. Euro zu verstärken.
Als ein weiteres Element der Sanierung der IKB ist auch die Veräußerung von wesentlichen Teilen der Portfolioinvestments beabsichtigt.
Ferner hat der IKB-Aufsichtsrat den geänderten und testierten Konzernabschluss sowie den geänderten und testierten HGB-Einzelabschluss der IKB AG jeweils für das Geschäftsjahr 2006/07 gebilligt. Der Jahresüberschuss im Konzern hat sich durch die vorgenommenen Änderungen um 141,8 Mio. auf 37,9 Mio. Euro reduziert und das Konzerneigenkapital um 206,2 Mio. auf 1.190,6 Mio. Euro verringert. Die Konzernbilanzsumme erhöht sich durch die Konsolidierung des Conduits Rhineland um 11.485 Mio. auf 63.538 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss im HGB-Einzelabschluss vor Änderungen von 146,3 Mio. Euro wird durch die Änderungen vollständig aufgebraucht. Der geänderte Jahresüberschuss beträgt 0 Euro. Dies führt dazu, dass keine Dividende ausgeschüttet werden kann und sich die Gewinnrücklagen um 71,5 Mio. Euro vermindern.
Zudem wurde auch die Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2007/08 geändert. Die Verluste aus der Neubewertung der Portfolioinvestments belasten das Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr. Insgesamt erwartet der Vorstand einen IFRS-Verlust für das Geschäftsjahr 2007/08 in der Größenordnung von ca. 550 Mio. Euro. Die bisherige Prognose eines Verlustes von bis zu 700 Mio. Euro enthielt weder die zusätzlichen Belastungen aus der Neubewertung der Portfolioinvestments noch den Beitrag aus der Fair-Value-Bewertung der Passivseite. Die aktuelle Ergebnisschätzung ist aber noch mit erheblichen Unsicherheiten behaftet, da die Prüfung des Halbjahresberichts zum 30. September 2007 noch nicht abgeschlossen ist. Höhere Verluste können auch aus einem Verkauf von Teilen der Portfolioinvestments resultieren.
Im Einzelabschluss der IKB AG erwartet der Vorstand einen Bilanzverlust in der Größenordnung von 750 Mio. Euro. Dieser Verlust spiegelt die erhöhten Verluste aus der Neubewertung der Portfolioinvestments wider, die teilweise durch die Verlusttragung der Genussrechte und der stillen Einlagen kompensiert werden.
Bisher verlieren die IKB-Aktien 13,33 Prozent und notieren aktuell bei 5,85 Euro. (18.02.2008/ac/n/d)
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